PM:Am 100. Jahrestag gedenken wir an die Opfer des Völkermordes an den Armeniern, Aramäern und Assyrern

Vor hundert Jahren wurde das armenische Leben samt mit seiner Jahrtausende alten kulturellen Wurzeln in Anatolien von den „Jungtürken“ im osmanischen Reich ausgelöscht. Die Opferzahl des Genozids wird bis zu ca. 1,5  Millionen Menschen geschätzt. Unter den Opfern sind neben den Armeniern auch diverse andere Volksgruppen der orientalischen Christen wie z.B. die Aramäer zu nennen.

Immer noch verleugnet der türkische Staat, welches der rechtmäßige Nachfolger des osmanischen Reiches ist, den Völkermord an den Armeniern. Neben der Verleugnung des Verbrechens an den orientalischen Christen versuchen türkische Politiker und Diplomaten die jeweiligen Gräueltaten zu rechtfertigen: Vecdi Gönül ein ehemaliger türkischer Verteidigungsminister brachte am 70. Todestag von Atatürk, dem 11.11.2008, die Frage auf, ob es möglich gewesen wäre einen türkischen Nationalstaat zu schaffen, wenn in Anatolien eine Großzahl von Christen gelebt hätten. Es ist absurd, dass heutzutage der Genozid an den Armeniern unter türkischen Nationalisten verleugnet oder gar für nationale Interessen verherrlicht wird.

Der Bund der Alevitischen Studierenden gedenkt am 100. Jahrestag den Opfern des Genozids von 1915 und unterstreicht, dass keine Nation höher gestellt ist als ein Menschenleben.

 

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#‎BDAJ‬ und ‪#‎BDAS‬ Vertreter_innen, Bahar Yola, Buket Günes, Ferhat Yildiz, Mazlum Dogan, Onur Yildirim und Ruken Ince, nahmen an der Gedenkveranschaltung “Lichterzug der Vergessenen” am 23.04.2015 in Berlin teil.

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